Wärmedämmung¶
Eine Wärmedämmung ist eine Schicht aus einem schlecht wärmeleitenden Material wie Mineralwolle oder Holzfaser, die in Wand oder Dach eingebaut wird, damit im Winter die Wärme nicht nach draussen entweicht.
Prosa-Definition¶
Eine Wärmedämmung ist eine Schicht eines Bauteilaufbaus, deren funktionale Rolle die Begrenzung des Wärmestroms durch das Bauteil ist, dadurch dass sie aus einem werkmässig oder an der Verwendungsstelle hergestellten Stoff geringer Wärmeleitfähigkeit mit positiver Dicke besteht und im Aufbau zwischen zwei thermisch unterschiedlichen Halbräumen liegt.
Mathematische Definition¶
Sei
-
A = (𝒟, 𝒮, H) ein Dachaufbau im Sinne von
dachaufbaumit Dachflächen-Familie 𝒟 = { D₁, …, D_m }, geordneter Schichtfolge 𝒮 = (S₁, …, S_k) von innen nach aussen, und Dachhaut H, -
F:= ⋃_{i=1..m} F(P_i) ⊂ ℝ³ der Trägerbereich der Dachflächen,
-
ein Index j ∈ { 1, …, k } so gewählt, dass die Schicht S_{j} die Funktionsklasse
SchichtFunktion.WAERMEDAEMMUNGträgt, -
d_{j} ∈ ℝ_{>0} (in mm) die Dicke von S_{j},
-
m ∈ ℳ ein Material aus der Materialklasse ℳ:= { MINERALWOLLE, HOLZFASER, ZELLULOSE, PUR_PIR, EPS, XPS, HANF, SCHAFWOLLE, FLACHS, SONSTIGE } gemäss den Produkt-Normen DIN EN 13162–13171, EN 15101-1 sowie nationalen Zulassungen,
-
λ ∈ ℝ_{>0} (in W/(m·K)) der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit (λ_B aus dem Nennwert λ_D der Produkt-Norm abgeleitet),
-
ρ ∈ ℝ_{>0} (in kg/m³) die Rohdichte,
- c_p ∈ ℝ_{>0} (in J/(kg·K)) die spezifische Wärmekapazität,
- σ ∈ Σ ein konstruktiver Subtyp aus der sealed-Familie Σ:= { ZWISCHENSPARREN, AUFSPARREN, UNTERSPARREN, SONSTIGE }.
Dann ist eine Wärmedämmung das Septupel
W:= (𝒟, S_{j*}, m, λ, ρ, c_p, σ)
mit den Konsistenzbedingungen
- Funktionsklasse:
S_{j*}.funktion = WAERMEDAEMMUNG. - Positive Dicke: d_{j*} > Toleranzen.LAENGE_EPS.
- Positive Materialkennwerte: λ > 0, ρ > 0, c_p > 0.
-
Wärmeleitfähigkeits-Wertebereich (Plausibilität, nicht normativ erzwungen): 0,015 ≤ λ ≤ 0,070 W/(m·K) deckt den gesamten Wertebereich der Produkt-Normen DIN EN 13162–13171 ab. Werte ausserhalb erzeugen eine Plausibilitäts-Warnung, keinen harten Fehler — Begriffe (z. B. Vakuumdämmung, Aerogel) liegen unterhalb, ungewöhnliche Schüttungen oberhalb.
-
Träger-Konsistenz: S_{j*} ist über F definiert (gleiche Träger-Dachflächen wie A).
-
Subtyp-Lage-Konsistenz: σ ist mit der Lage des Index j* in der Schichtfolge 𝒮 verträglich, im Sinne der folgenden Schichtfolgen-Bedingung. Sei T ⊂ { 1, …, k } die Indexmenge der Tragwerksebene (Sparren-/Schalungs-Schicht). Dann:
-
σ = ZWISCHENSPARREN ⇒ j* ∈ T (Wärmedämmung liegt in der Tragwerksebene, im Sparrenfeld);
-
σ = AUFSPARREN ⇒ j* > max T (Wärmedämmung liegt äusser- halb / oberhalb der Tragwerksebene);
-
σ = UNTERSPARREN ⇒ j* < min T (Wärmedämmung liegt innen / raumseitig der Tragwerksebene);
-
σ = SONSTIGE: keine Lagebedingung (Flachdach, vollflächige Dämmung ohne Sparren-Bezug).
-
Der Wärmedurchlasswiderstand der Wärmedämmungs-Schicht ist abgeleitet:
R_W:= d_{j*} / λ (m²·K/W).
Der U-Wert des Gesamtaufbaus und die Bewertung gegen eine
Norm-Anforderung sind keine Bestandteile der Begriffsdefinition;
sie folgen aus DIN EN ISO 6946 und werden in den parametrischen
Funktionen klassifiziereNachUWert(u, norm) und
pruefeWaermeschutzAnforderung(u, norm, bauteilArt,
massnahmenArt) materialisiert.
Wohldefiniertheit¶
-
Existenz: Für jeden Dachaufbau A mit mindestens einer Schicht der Funktionsklasse WAERMEDAEMMUNG, ein zugeordnetes Material m mit positiven Kennwerten (λ, ρ, c_p) und einen konstruktiven Subtyp σ, dessen Lage-Bedingung (6) erfüllt ist, ist W wohldefiniert.
-
Eindeutigkeit der Material- und Subtyp-Komponenten: m ∈ ℳ und σ ∈ Σ sind enum-wertig und damit per Konstruktion eindeutig. Die Kennwerte λ, ρ, c_p sind reelle Eingabeparameter; sie sind eindeutig pro Tupel-Instanz.
-
Eindeutigkeit der Wärmedämmungs-Schicht im Aufbau: Die Definition lässt offen, ob ein Dachaufbau eine oder mehrere Schichten der Funktionsklasse WAERMEDAEMMUNG enthält. Im typischen Sanierungs-Aufbau (Zwischensparren + Untersparrendämmung; Zwischensparren + Aufsparrendämmung) zerfällt W in mehrere Wärmedämmungs-Instanzen, je Funktionsschicht eine. Die Lage-Bedingung (6) prüft jede Instanz separat.
-
Orthogonalität Material ↔ Subtyp: Jede Kombination (m, σ) ∈ ℳ × Σ ist konstruktiv zulässig. Eignungs-Profile (Druckfestigkeit für AUFSPARREN, Einblas-Form für ZELLULOSE in ZWISCHENSPARREN-Hohlräumen) sind keine Definitions- Bedingungen, sondern Plausibilitäts-Warnungen in der Validierungsfunktion
validierePlausibilitaet(): List<Hinweis>. -
Konsistenz mit
dachaufbau: Die Wärmedämmung ist eine Schicht S_{j} im* Dachaufbau; sie ist kein eigenständiges Aggregat ausserhalb des Aufbaus und teilt mit ihm den Trägerbereich F. -
Konsistenz mit
schicht: Die Wärmedämmung erbt die Schicht- Eigenschaften (Material-Identifikator, Dicke, Funktionsklasse) und spezialisiert sie um die Material-Achse, die thermo- physikalischen Kennwerte und die konstruktive Subtypisierung. -
Nicht-Zirkularität: Die Definition verwendet die Primitive Punkt und ℝ_{>0} sowie die bereits definierten Begriffe
dachaufbau,schicht,toleranzen. Die abgegrenzten Begriffesparren,unterdach,dampfbremse,dachhaut,schalldaemmung,brandschutzschichttreten nur erläuternd auf, nicht definitorisch. -
Trivialität der Subtyp-Lage-Bedingung: Die Bedingung (6) ist wohldefiniert, sobald die Tragwerksebene T des Aufbaus identifizierbar ist. Bei Aufbauten ohne Sparren-/Schalungs- Schicht in 𝒮 (z. B. Flachdach mit alleiniger Abdichtung) ist T = ∅; dann ist die Bedingung trivial erfüllt und σ = SONSTIGE ist die zulässige Wahl.
Erläuterung (nicht normativ)¶
Die Wärmedämmung ist im modernen Holzbau die dominierende Schicht des Dachaufbaus, gemessen in Dicke und bauphysikalischer Wirkung. Während eine Eindeckung wenige Zentimeter dick ist und eine Dampfbremse eine Folie unter einem Millimeter, baut die Wärmedämmung typisch 200 bis 400 mm Schichtdicke auf — bei Passivhäusern und Minergie-P-Bauten bis 500 mm und mehr. Sie bestimmt zusammen mit dem U-Wert die Energieeffizienz des Gebäudes und über die volumetrische Wärmekapazität ρ·c_p den sommerlichen Hitzeschutz des ausgebauten Dachgeschosses.
Die konstruktive Subtypen-Trias¶
Im Holzbau ist die geometrische Lage der Wärmedämmung relativ zur Sparren-Tragebene konstruktiv und bauphysikalisch entscheidend. Drei Subtypen sind berufssprachlich durchgängig etabliert:
| Subtyp | Lage relativ zum Sparren | Bauphysikalische Charakteristik | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|
| Zwischensparrendämmung | im Sparrenfeld, in der Tragwerksebene | inhomogen (Sparrenholz neben Dämmstoff); Wärmebrücke über Sparren; U-Wert-Berechnung nach DIN EN ISO 6946 mit Grenzwertverfahren | klassische Lösung, einfach im Bestand nachzurüsten; begrenzt durch Sparrenhöhe |
| Aufsparrendämmung | oberhalb der Sparren, über der Tragwerksebene | homogene, durchgehende Dämmebene; wärmebrücken-arm; verlangt druckfeste Dämmplatten; meist Holzfaser, PUR/PIR oder EPS | Neubau im Holzbau-Standard; Sparrenansicht von innen möglich |
| Untersparrendämmung | unterhalb der Sparren, raumseitig | reduziert Sparren-Wärmebrücken; verkleinert Wohnraum; meist als Zusatz zur Zwischensparrendämmung | Sanierung, Aufwertung bestehender Zwischensparrendämmung |
Kombinierte Aufbauten (Zwischen- + Aufsparren-, Zwischen- +
Untersparrendämmung) sind im Sanierungs- und Neubau-Holzbau
Standard. Die App modelliert solche Aufbauten als mehrere
Wärmedämmungs-Instanzen im selben dachaufbau, je Subtyp
eine.
Die Trias ist berufssprachlich durchgängig etabliert, aber nicht
normativ in DIN- oder SIA-Sinn definiert; siehe quellenkonflikt:
Abschnitt 2. Die App führt sie als sealed-Hierarchie unter
Waermedaemmung.
Die Material-Achse — orthogonal zur Subtypen-Achse¶
Die Materialwahl ist von der konstruktiven Lage unabhängig: jeder Subtyp kann mit jedem der Materialien realisiert werden, mit unterschiedlichen Eignungs-Profilen. Für die Modellierung wird die Material-Achse als getrenntes Feld geführt (siehe Implementierungs- hinweis); für die Begriffsdefinition ist sie als enum-wertige Tupel-Komponente m ∈ ℳ in der Konsistenzbedingung (3) verankert.
| Material | Produkt-Norm | λ_D typisch (W/(m·K)) | Holzbau-Anwendung |
|---|---|---|---|
| Mineralwolle (MW) | DIN EN 13162 | 0,032 – 0,040 | Zwischen-, Untersparren; klassisch |
| Holzfaser (WF) | DIN EN 13171 | 0,038 – 0,050 | alle drei Subtypen; Sommerhitzeschutz |
| Zellulose (LFCI) | EN 15101-1 | 0,040 – 0,045 | Zwischensparren (Einblas) |
| PUR/PIR | DIN EN 13165 | 0,022 – 0,028 | Aufsparren; höchste Dämmwirkung pro mm |
| EPS | DIN EN 13163 | 0,032 – 0,040 | Aufsparren Flachdach, seltener Steildach |
| XPS | DIN EN 13164 | 0,033 – 0,038 | Perimeter, Umkehrdach; selten Steildach |
| Hanf, Schafwolle, Flachs | nationale Zulassungen | 0,035 – 0,045 | Zwischensparren, ökologisch |
Schweiz vs. Deutschland — strenger im Mindestwert, konvergent im Hochwertstandard¶
Die Schweiz folgt SIA 380/1 + MuKEn 2014 als Bezugsrahmen, Deutschland GEG 2024 + DIN 4108-2. Die Mindestanforderungen (Sekundärquellen-Konsens) trennen sich asymmetrisch:
| Regime | U-Wert Dach (max.) | Geltungsbereich |
|---|---|---|
| DIN 4108-2 Mindestwärmeschutz | ≈ 0,74 W/(m²·K) | DE, Mindestschutz gegen Tauwasser/Schimmel |
| GEG 2024 Steildach | 0,24 W/(m²·K) | DE, Neubau/Erneuerung |
| MuKEn 2014 Dach Neubau | 0,17 W/(m²·K) | CH, Neubau (kantonal vollzogen) |
| MuKEn 2014 Sanierung | 0,20 W/(m²·K) | CH, Erneuerung |
| KfW-Effizienzhaus 40 | 0,15 W/(m²·K) | DE, Förderung |
| Minergie Modul Dach | 0,15 W/(m²·K) | CH, Label |
| Minergie-P | ≈ 0,10 W/(m²·K) | CH, Label |
| Passivhaus | < 0,15 W/(m²·K), typisch < 0,10 | DE/intl., Label |
Die konkreten Werte sind normabhängig und im Wandel; sie werden
nicht in die Begriffsdefinition, sondern in die Funktion
pruefeWaermeschutzAnforderung(...) ausgelagert.
Sommerhitzeschutz — Auswertungs-, nicht Definitionsgrösse¶
Im ausgebauten Dachgeschoss bestimmen die Phasenverschiebung
(Zeit zwischen Aussenoberflächen-Temperaturmaximum und
Innenoberflächen-Temperaturmaximum) und die Amplitudendämpfung
(Verhältnis aussen/innen) das thermische Sommer-Verhalten. Beide
hängen von der volumetrischen Wärmekapazität ρ·c_p und der
Schichtdicke ab; Holzfaser- und Zellulosedämmstoffe haben hier
einen deutlichen Vorteil gegenüber Mineralwolle und Schaumstoffen.
Die in der Holzbau-Praxis verbreiteten Zielwerte (Phasenverschiebung
≥ 10 h, vorzugsweise 12 h; Amplitudendämpfung 10 – 15) sind
Praxis-Konvention auf Basis von Lehrbuch- und Hersteller-
Empfehlungen, nicht normverankert (siehe quellenkonflikt:
Abschnitt 5). DIN 4108-2 Kapitel 8 regelt den sommerlichen
Wärmeschutz über Sonneneintragskennwerte, ohne explizite
Phasenverschiebungs-Schwellwerte. Die Bewertung erfolgt über
die externe Funktion pruefeSommerhitzeschutz(aufbau, klimazone,
norm) und nicht in der Begriffsdefinition.
Wärmedämmung im Flachdach¶
In Flachdach-Aufbauten (alle α_i ≈ 0 für die zugeordneten
Dachflächen) entfällt die Sparren-Tragebene; die Wärmedämmung
liegt dann typisch vollflächig als druckfeste Plattendämmung
unter der Dachabdichtung. Der konstruktive Subtyp ist hier
SONSTIGE; die Lage-Bedingung (6) ist trivial erfüllt
(T = ∅).
Beziehungen¶
-
Oberbegriff:
schicht(entsteht parallel zu diesem Eintrag, siehequellenkonflikt:Abschnitt 7). -
Bestandteil von: Eine Wärmedämmung ist eine Schicht S_{j*} eines
dachaufbau(SchichtFunktion.WAERMEDAEMMUNG). -
Spezialisierungen (sealed-Hierarchie nach konstruktiver Lage):
-
Zwischensparrendämmung — in der Sparren-Tragebene, im Sparrenfeld.
-
Aufsparrendämmung — oberhalb der Sparren, durchgehende Dämmebene.
-
Untersparrendämmung — raumseitig unterhalb der Sparren.
- Sonstige Wärmedämmung — Flachdach, vollflächig ohne Sparren-Bezug, oder konstruktive Sonderfälle.
Die sealed-Hierarchie strukturiert ausschliesslich die konstruktive Lage, nicht das Material; siehe
quellenkonflikt:Abschnitt 6. -
-
Material-Achse (orthogonal): Material m ∈ ℳ als Tupel- Komponente. Eignungs-Profile (Druckfestigkeit, Einblas-Form) werden über Plausibilitäts-Warnungen geprüft, nicht über Subtyp-Constraints.
-
Verwendung:
-
Funktions-Schicht im
dachaufbau(SchichtFunktion.WAERMEDAEMMUNG). -
Trägerschicht des U-Werts und des Wärmedurchlasswiderstands R_W = d/λ nach DIN EN ISO 6946.
-
-
Abgrenzung:
-
schicht(Oberbegriff, parallel entstehend): Wärme- dämmung ist eine Spezialisierung der allgemeinen Schicht durch die FunktionsklasseWAERMEDAEMMUNGund die zusätzlichen Material- und Subtyp-Tupelelemente. -
sparren: Tragwerks-Bauteil; bei Zwischensparrendämmung bildet der Sparren in derselben Schichtebene wie die Wärmedämmung eine konstruktive Wärmebrücke (siehequellenkonflikt:Abschnitt 2 und Bedingung (6)). Der Sparren ist nicht Bestandteil der Wärmedämmung, aber geometrisch in derselben Tragwerksebene wie eine Zwischensparrendämmung. -
unterdach: liegt äusserhalb (über) der Wärmedämmung, funktional getrennt (zweite wasserführende Ebene vs. thermische Trennebene). Material teilweise gleich (Holzfaser-Unterdachplatte vs. Holzfaser-Dämmplatte), Funktion streng verschieden. -
dampfbremse: liegt raumseitig vor der Wärmedämmung; verhindert Eintrag von Feuchte aus dem Innenraum in die Dämmebene. Dampfbremse ist kein Wärmedämmstoff (λ irrelevant; s_d-Wert ist die definierende Eigenschaft). -
dachaufbau(Aggregat-Träger): die Wärmedämmung ist eine Schicht im Dachaufbau, nicht der Aufbau selbst. -
dachhaut: die geometrische Hüllfläche über der äussersten Schicht; die Wärmedämmung liegt im Inneren des Aufbaus, nicht an der Dachhaut. -
schalldaemmung(Forward-Verweis A, künftiger Eintrag): funktional getrennt; Wärmedämmung minimiert Wärmestrom, Schalldämmung minimiert Luft- oder Trittschall. Materiell teilweise gleicher Stoff (Mineralwolle wirkt thermisch und akustisch); im Modell trotzdem getrennte Funktionsklasse (SchichtFunktion.WAERMEDAEMMUNGvs. künftigSchichtFunktion.SCHALLDAEMMUNG). Trigger für die Glossar-Anlage: erste Modellierung einer Geschossdecken-Schallschutz-Anforderung nach SIA 181 oder DIN 4109. -
brandschutzschicht(Forward-Verweis A, künftiger Eintrag): funktional getrennt (Feuerwiderstand statt Wärmestrom-Begrenzung); Materialwahl überlappt teilweise (Mineralwolle hat A1-Brandklasse), die Funktion ist unterschiedlich. Trigger für die Glossar-Anlage: erste Modellierung eines Brandschutz-Nachweises nach SIA 232/1 Anhang oder DIN 4102 / EN 13501.
-
Quellen¶
Primär (normativ):
-
DIN EN ISO 9229:2020-06 „Wärmeschutz – Begriffe", deutsche Fassung. (Einzige Vokabular-Norm im Korpus; Volltext nicht zugänglich.)
-
DIN 4108-2:2013-02 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz", Abschnitt 5 und Abschnitt 8.
-
DIN EN ISO 6946:2018-03 „Bauteile – Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient – Berechnungsverfahren".
-
SIA 180:2014 „Wärmeschutz, Feuchteschutz und Raumklima in Gebäuden", Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein.
-
SIA 380/1:2016 „Thermische Energie im Hochbau", Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein.
-
GEG 2024 (Gebäudeenergiegesetz), Anlage 7.
-
MuKEn 2014 (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich), Konferenz der kantonalen Energiedirektoren EnDK.
-
DIN EN 13162:2015-04 (Mineralwolle).
- DIN EN 13163:2017-02 (EPS).
- DIN EN 13164:2015-04 (XPS).
- DIN EN 13165:2016-09 (PUR/PIR).
- DIN EN 13171:2015-04 (Holzfaser).
- DIN EN 15101-1:2019-12 (Zellulose, an Verwendungsstelle hergestellt).
Sekundär:
-
Lignum (Hrsg.): Lignatec — Geneigte Dächer in Holzbauweise. Lignum, Zürich, aktuelle Auflage.
-
Mönck, W.; Rug, W.: Holzbau – Bemessung und Konstruktion.
- Aufl., Beuth Verlag 2015.
- Natterer, J.; Herzog, T.; Volz, M.: Holzbau-Atlas.
- Aufl., Birkhäuser 2003.
-
Informationsdienst Holz: Wärmeschutz im Holzbau. Holzbau Deutschland / DGfH.
-
Wegleitung zur Norm SIA 180, SIA.
-
Minergie Schweiz, Anforderungen Modul Dach/Wand (minergie.ch).
-
Passivhaus Institut Darmstadt, Kriterien.
-
KfW Bankengruppe, technische Mindestanforderungen Effizienzhaus 40 / 55 / 70.
-
Polybau, Fachbuch Geneigte Dächer. Schweizer Berufsbildung Gebäudehülle, Uzwil.
Korpus (nicht autoritativ):
-
baunormenlexikon.de zu DIN 4108-2, DIN EN ISO 6946, DIN EN 13162–13171.
-
ift Rosenheim, Erläuterungen zu DIN 4108-2.
-
holzfaser.org, Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
-
baunetzwissen.de zu Wärmedämmstoffen.
-
energie-fachberater.de zu GEG-Anforderungen und Sparrendämmung.
-
gutex.de, GEG-Erklärungen.
- sager.ch, MuKEn-Englischfassung.
-
co2online.de, ROCKWOOL, energie-experten.org zu Zwischensparrendämmung.
-
trockenbau-ausbau.de zu Sommerhitzeschutz.
Recherche-Bericht: [intern].